Roman aus dem Isländischen. Originaltitel: Himnaríki og helviti. Übersetzer: Karl-Ludwig Wetzig
Von
Jón Kalman Stefánsson 231 Seiten. Gebunden. 12 x 19 cm. (2009)
"Alle Leinen sind ausgebracht, das Warten beginnt. Das lange Warten darauf, dass der Fisch beißt. Zwei Stunden nichts und wieder nichts. Zwei Stunden in einem offenen Sarg auf dem Eismeer ..."
Es ist das Zeitalter, in dem winters auf Island der Fisch das Überleben sicherte. Denn dann zogen riesige Kabeljauschwärme um die Insel, und die Männer mussten hinaus auf den von Schneestürmen aufgepeitschten Nordatlantik, um ihm nachzustellen - in offenen Ruderbooten, schutzlos einem blindwütigen Meer ausgeliefert, das immer wieder seine Opfer sucht.
Wie aber findet man aus der Trauer in das Leben zurück? Wie findet man, wenn man jung ist, überhaupt ins Leben? In dem belebten Hafenort wartet die Hilfer vieler - alle mit ihren eigenen Geschichten.
Nur wenige Tage aus dem Leben eines namenlosen Jungen werden hier erzählt, und doch ist es ein Universum, eine Welt, in der es sich lebt wie überall und immer: zwischen Himmel und Hölle.
"Jón Kalman Stefánsson schreibt das Buch des Jahres.
Der Isländer verdichtet ... alle Fragen unseres Daseins in der Schilderung eines schlichten Lebens. Der Ton des Buches ist ernst, kraftvoll und zupackend wie die beschriebenen Fischer, und zugleich durchflutet von einer mächtigen literarischen Hintergrundstrahlung." FRANKFURTER NEUE PRESSE
Jón Hallur Stefánsson wurde 1959 geboren. Er arbeitete als Übersetzer, Radiomoderator und Musiker.
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