Bd. 1: Schicksalsmond Bd. 2: Hinter Klostermauern Von Frid Ingulstad 197 bzw. 203 Seiten. Kartoniert. 14 x 20 cm. (2009) Band 1: Ingebj¢rg Olavsdatter lebt als Tochter eines angesehenen Landadligen im Norwegen des 14. Jahrhunderts. Der Vater ist vor zwei Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen, die Mutter todkrank. Ingebj¢rg muss schleunigst einen Mann finden, der den väterlichen Hof übernehmen kann. Leider ist ihre erste und große Liebe kein geeigneter standesgemäßer Bräutigam. Zwischen ihrem Geliebten und dem von der Verwandtschaft ausgewählten Gatten schwankend, macht Ingebj¢rg einen verhängnisvollen Fehler ... Leseprobe ... Band 2: Ingebj¢rg Olavsdatter lebt im Norwegen des 14. Jahrhunderts. Ihre todkranke Mutter versuchte sie mit einem standesgemäßen, wenn auch älteren Mann zu verheiraten, ohne zu ahnen, dass sie von ihrem Liebhaber bereits schwanger war. Da die Heirat scheiterte, beschloss die Mutter, Ingebj¢rg ins Kloster nach Oslo zu geben. Doch dieses Benediktinerinnenkloster, das von einer despotischen und grausamen Äbtissin geführt wird, ist für die 17-jährige schlimmer als ein Gefängnis. Während halb Oslo einem Großbrand zum Opfer fällt, sieht sich die junge Frau zwischen Aufbegehren und klösterlichen Pflichten, zwischen Reue und der immer noch bestehenden Liebe zu Eirik hin und her gerissen. Leseprobe ... Aber Frid Ingulstad ist mehr als eine Autorin, sie war Stewardesse in einer Zeit, als dieser Beruf noch ein Abenteuer war, sie fuhr als eine der ersten weiblichen Schiffstelegrafistinen zur See. Auch ihr persönliches Schicksal war nicht immer leicht. Ihre Tochter starb mitten im Leben stehend an Krebs. Gleichzeitig scheut die Autorin weder Aufwand noch Zeit, um intensivste Recherchen zu ihren Themen durchzuführen. Soweit möglich besucht sie alle Handlungsorte und benutzt jede Möglichkeit, dort zu schreiben. So ließ sie sich zum Beispiel im Nidarosdom einschließen, während sie den Roman über den dort spukenden Mönch Audun schrieb. All das bringt sie in so fesselnder Weise in ihre Bücher, dass ihre Fangemeinde ständig wächst. Sie hat den Ruf einer Volksdichterin, leicht lesbar, aber mit viel Inhalt und starken Dialogen. Themen wie Frauenbewegung, Fanatismus (Rassismus), Arbeitsmilieu und viele andere Bereiche fließen leicht verdaubar in die Dialoge ein und regen so zur Diskussion und zum Nachdenken an.
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