Gerichte und ihre Geschichte Von Charlotte Noer 168 Seiten mit zahlreichen Farbfotos. Gebunden. 14 x 22 cm. (2009) Gemütlichkeit, Hygge, wird in Dänemark großgeschrieben und drückt sich vor allem im Essen aus. Zu den gemeinsamen Mahlzeiten, ob Frühstück oder Middag - das, anders als der Name vermuten lässt, erst gegen Abend eingenommen wird -, trifft sich die ganze Familie. Dann wird serviert, was Land und Meer hergeben: Fisch in allen Variationen, Fleisch, Brot, Käse und frisches Gemüse. Besonders beliebt ist Flaeskesteg, ein knuspriger Schweinebraten mit Rotkohl und karamelisierten Kartoffeln. Und die berühmten Aebleskiver (Krapfen) sowie anderes köstliches Gebäck bleiben nicht nur der Festtagstafel vorbehalten. Nach diesem oft üppigen Essen wird dann gern ein nach alter dänischer Sitte angesetzter Schnaps wie Blåbaersnaps (mit Blaubeeren und Heide) oder oder Aalborg Aquavit (mit Kümmelaroma) als Verdauungshilfe genossen. Das Einzigartige an Dänemarks Küche ist aber sicher die Brotkultur. Wer einmal vor einem Smörrebrödsforretning (Butterbrotgeschäft) gestanden hat, weiß, was für ein unglaublich farbenfroher Augenschmaus das sein kann. Das Schwarzbrot, Rugbröd, ist mit viel Liebe belegt und häufig geschmückt, als handele es sich um einen Weihnachtsbaum. Willkommen in der dänischen Geborgenheit und Velbekommen (Guten Appetit)!
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