Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik.
Zur Austellung im Moderna Musset, Stockholm, im Munch-museet, Oslo und in der Royal Academy of Arts, London, 2005.
Text von Iris Müller-Westermann
Von
Edvard Munch 205 Seiten mit 227 Farb- und Duotone-Tafeln. Gebunden. Großformat 25 x 27 cm.
Nur wenige Maler setzten sich so intensiv mit der eigenen Person auseinander wie der norwegische Maler Edvard Munch (1863 - 1944), und kaum einer ist dabei so schonungslos mit sich umgegangen wie er.
In den sechzig Jahren seines künstlerischen Schaffens, von den frühesten Anfängen um 1880 bis zu seinem Tod, entstanden über 70 gemalte und etwa 20 graphische Selbstbildnisse, darüber hinaus mehr als 100 Aquarelle, Zeichnungen und Studien, in denen er sich über seine jeweilige physische und psychische Verfassnung Rechenschaft ablegte.
Iris Müller-Westermann, Munch-Expertin und Kuratorin am Moderna Museet in Stockholm, hat erstmals Munchs Selbstbildnisse in ihrer Gesamtheit einer eingehenden Betrachtung unterzogen. In ihrem Buch, das eine große, von ihr kuratierte Ausstellung der Munch'schen Selbtsportraits in Stockholm, Oslo und London als Katlog begleitet, geht sie den Stationen im Leben der Entwicklung dieses so unangepassten wie wegweisenden Künstlers anhand seiner Selbstbildnisse nach.
Eine von Zweifeln und Ängsten, später auch von Einsamkeit und Krankheit gezeichnete Existenz wird sichtbar, die ihre Überlebenskraft aus der in Kunst übersetzten Selbstanalyse schöpft.
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