Die Kinder aus der Krachmacherstraße

Seit Jonas, Mia-Maria und die kleine Lotta in der Krugmacherstraße wohnen, ist es vorbei mit der Ruhe. Ein Grund für Papa sie in die Krachmacherstraße umzutaufen.

In “Die Kinder aus der Krachmacherstraße” von Astrid Lindgren erzählt Mia-Maria von ihren alltäglichen Abenteuern mit ihren Geschwistern. Eine wichtige Rolle spielt dabei die erst etwas über drei Jahre alte Lotta.

Lotta ist böse, weil sie nicht so groß ist wie ihre Geschwister. Nachdem sie in Erfahrung gebracht hat, wie Korn und Kartoffeln am Besten wachsen, nutzt sie den nächsten Besuch bei den Großeltern auf dem Land.

Ihre Geschwister vermissen sie und beginnen zu suchen. Auch die Eltern und Großeltern schließen sich an und suchen überall. Als sie zufällig hinter die Scheune blicken, sehen sie die kleine Lotta mitten im Regen und mitten auf dem Misthaufen. “Ich will auch wachsen und so groß werden wie Jonas und Mia-Maria.”

Die Nachbarin der Kinder heißt Tante Berg. Sie ist die Beste, die es gibt. Jonas und Mia-Maria klettern zu ihr über den Zaun, Lotta krabbelt unten durch. Tante Berg macht den Kindern Waffeln und heiße Schokolade und die Geschwister dürfen in ihren Schränken stöbern. Dabei finden sie die alte Puppe Rosa. Tante Berg ist alt, aber nicht so alt, wie Lotta denkt. Sie fragt: “Tante Berg, hattest du Rosa bei dir in der Arche Noah?”

Vielleicht sind Lottas charmante Art, ein Rotkäppchen, das alle Vorräte aufisst, und eine Strickerin, die aus fertigen Pullovern lockige Wolle macht, Gründe für Jonas Feststellung an diesem Nachmittag:

“Tante Berg freut sich immer zweimal. Erst freut sie sich, wenn wir kommen. Und dann freut sie sich, wenn wir wieder gehen”

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