„Nebelsturm“ von Johan Theorin
Joakim und seine Frau Katrine sind mit ihren zwei Kindern aus Stockholm nach Öland gezogen, wo sie einen lange unbewohnten, herunter gekommenen Hof renovieren wollen, um dort ihre neue Heimat zu finden. Aber schon bald merkt Joakim, dass auf dem Hof etwas nicht stimmt und als dann auch noch seine Tochter Livia ertrinkt, nimmt das Unglück seinen Lauf.
Ich hatte keine großen Erwartungen an dieses Buch, da ich sonst nicht der Typ für Krimis bin, aber es hat mich relativ schnell in seinen Bann gezogen. Denn auf Hof Aludden ist nichts wie es scheint.
Das Buch besteht aus drei Handlungssträngen, die erst zum Finale zueinander finden; auch davon bin ich nicht unbedingt ein Fan, da es für mich oft etwas verwirrend ist, aber in diesem Buch habe ich mich gut zurecht gefunden.
Die Charaktere sind gut durchdacht und rund, die Reaktionen auf den Unfalltod habe ich als realistisch empfunden, genauso wie die übrigen Gedankengänge der Personen.
Das Buch ist sehr spannend und alles andere als nur ein Krimi, eher ein Thriller und stellenweise habe ich es bereut, dieses Buch im Dunkeln zu lesen, da es meiner Meinung nach auch Züge eines Psychothrillers hat.
Alles in allem ist es ein sehr fesselnder und spannender Krimi und ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher dieses Autors lesen.
Rezension von Ann-Kathrin





